Nach großem Kampf fehlte am Ende etwas Glück und Kraft! Es war ein sehr intensiv geführtes Spiel und nichts für schwache Nerven. Trotz angeschlagener und grippegeschwächter Spielerinnen schien unsere Taktik zunächst aufzugehen. Nach einer Viertelstunde des Spiels fanden wir mit unserem variablen Angriffsspiel immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr und konnten eine 3 Tore Führung herausspielen. Ehmen korrigierte in nachfolgender Auszeit seine Abwehr und hatte nun im Angriff, dank robuster Sperraktionen, auch wieder mehr Durchschlagskraft. Die Folge war eine 11:8 Führung für die Gastgeber. Unsere Reaktion folgte prompt. Dank eines tollen Schlussspurts konnten wir wieder, zum Pausenstand, auf 11:10 verkürzen.
Die ersten 5 Minuten nach der Pause verschliefen wir komplett, sodass Ehmen zunächst mit 4 Toren auf 15:11 davonziehen konnte. Wieder ging ein Ruck durch unsere Mannschaft und die Mädels kämpften sich bis zur 50. Minute auf 17:16 heran. Nun folgte die entscheidende Phase des Spiels. Die Aktionen beider Teams wurden hektischer und zerfahrener. Unglücklicherweise vergaben wir zu diesem Zeitpunkt einen Strafwurf und erhielten im Gegenangriff auch noch eine Zeitstrafe. Die daraus resultierende Überzahl spielte Ehmen clever aus und zog schlussendlich mit vier Toren spielentscheidend davon. Nach dem überwiegenden Spielverlauf, wäre ein Unentschieden, wie im letzten Jahr, verdient gewesen.
Trotz dieser Niederlage bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Der kämpferische Einsatz stimmte, aber auch in spielerischer Hinsicht, sind wir weiter auf dem richtigen Weg.